
Individuelle Wellnesshäuser für den Garten

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Das Spiegelsauna.

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Außensauna, Wellnesshaus, Mini-Ferienhaus in individuellen Größen

Komplexe Reitanlagenplanung

Eine gut funktionierende Sauna gerät schnell aus dem Blick. Man schaltet sie ein, sie heizt auf, man nutzt sie und schaltet sie wieder aus. Solange alles funktioniert, gehen wir meist davon aus, dass auch technisch alles in Ordnung ist. Genau darum geht es jedoch bei einer regelmäßigen Saunawartung: Probleme sollten nicht erst dann zum Thema werden, wenn bereits ein größerer Defekt aufgetreten ist. Nach Empfehlung von iSauna sollte eine Sauna einmal jährlich von einem Fachmann überprüft und etwa alle zwei Jahre umfassend gewartet werden.
Bei unseren Serviceeinsätzen ist häufig nicht ein großer Defekt das erste Warnsignal. Die Aufheizzeit wird länger, ein Holzelement verändert seine Farbe oder man hat einfach das Gefühl, dass die Sauna mehr leisten muss, um dieselbe Temperatur zu erreichen. Auch weißliche oder graue Verfärbungen, Risse, Bruchstellen oder das Zerfallen der Saunasteine können erste Hinweise auf Verschleiß sein.
Abgenutzte Saunasteine können die Wärmeübertragung und die Luftzirkulation beeinträchtigen. Dadurch kann sich die Sauna langsamer aufheizen und mehr Energie verbrauchen. Das bedeutet nicht automatisch, dass der Saunaofen defekt ist. Häufig lohnt es sich, zuerst einen Blick auf die Saunasteine zu werfen.
Wir haben bereits einen Saunaofen gesehen, auf den regelmäßig Wasser aus dem privaten Gartenteich des Besitzers gegossen wurde. Das Ergebnis war entsprechend problematisch. Mineralien und Verunreinigungen in ungeeignetem Wasser können sich im Saunaofen ablagern und langfristig auch die Heizstäbe beschädigen. Aus demselben Grund gehören weder Whirlpoolwasser noch chlorhaltiges Poolwasser auf den Saunaofen.
Für den Aufguss sollte immer Wasser verwendet werden, das den Vorgaben des jeweiligen Saunaofenherstellers entspricht. Eine ungünstige Gewohnheit kann am Ende den Austausch einzelner Heizstäbe erforderlich machen. Bei schwereren Schäden kann sogar ein kompletter Austausch des Saunaofens notwendig werden. Bei der Wartung eines Saunaofens prüfen wir deshalb nicht nur, ob er funktioniert.
Auch die Art und Weise, wie die Sauna in den vergangenen Jahren genutzt wurde, sagt viel über ihren technischen Zustand aus.
Eine korrekt ausgeführte Saunalüftung ist kein Komfortextra. Fehlt eine ausreichende Frischluftzufuhr oder kann die verbrauchte Luft nicht richtig abgeführt werden, kann sich insbesondere im Bereich des Saunaofens eine übermäßige thermische Belastung entwickeln. Ein sichtbares Anzeichen dafür können dunkle Verfärbungen des Holzes sein. Solche Veränderungen sollten nicht lediglich als optisches Problem betrachtet werden. Hat das Holz bereits einen Hitzeschaden erlitten und beginnt zu verkohlen, lässt sich dieser Zustand durch Abschleifen nicht mehr rückgängig machen.
Das betroffene Bauteil muss ersetzt werden. Bei entsprechenden Verfärbungen sollte die Sauna vor der weiteren Nutzung von einem Fachmann überprüft werden. Richtig ausgewähltes, thermisch behandeltes Holz kann hohen Belastungen langfristig besser standhalten.
Eines ist jedoch wichtig: Auch das hochwertigste Saunaholz kann eine fehlerhafte Lüftung nicht ausgleichen. Bei einem professionellen Saunaservice suchen wir daher nicht nur danach, welche Bauteile ausgetauscht werden müssen. Wir wollen vor allem herausfinden, warum der Schaden überhaupt entstanden ist.
Bei früheren Serviceeinsätzen sind wir mehrfach auf Probleme gestoßen, die zunächst wie mangelnde Wartung wirkten. Bei genauerer Untersuchung stellte sich jedoch heraus, dass die eigentliche Ursache bereits beim Bau der Sauna entstanden war. Bei einer Außensauna kann dies beispielsweise eine unzureichende Abdichtung sein, durch die Feuchtigkeit von unten in die Konstruktion gelangt.
Ebenso können falsch ausgeführte Anschlüsse oder Verglasungen dazu führen, dass sich regelmäßig Kondenswasser bildet. Wasser findet mit der Zeit seinen Weg. Dringt Feuchtigkeit dauerhaft in die Holzkonstruktion ein, können Schimmel- und Pilzbefall, Fäulnis sowie eine Schwächung der Konstruktion die Folge sein. Solche Schäden lassen sich durch eine jährliche Reinigung oder eine neue Oberflächenbehandlung nicht beheben.
Eine regelmäßige Saunawartung kann viele Probleme frühzeitig sichtbar machen, sie kann jedoch grundlegende Planungs- oder Ausführungsfehler nicht beseitigen. Die lange Lebensdauer einer Sauna hängt deshalb immer von zwei Faktoren ab: Sie muss von Anfang an fachgerecht gebaut werden und anschließend regelmäßig und korrekt gepflegt und gewartet werden.
Flecken auf den Saunabänken sind ein gutes Beispiel dafür, wie aus kleinen Veränderungen mit der Zeit größere Probleme entstehen können. Schweiß enthält Salze, die bei regelmäßiger Nutzung sichtbare Spuren auf der Holzoberfläche hinterlassen können. Mit einem chlorfreien, für Saunaholz geeigneten Reinigungsmittel, durch die Verwendung von Handtüchern auf den Sitzflächen und durch ein gründliches Austrocknen der Saunakabine lässt sich ein großer Teil dieser Verschmutzungen vermeiden.
Befindet sich die Verfärbung lediglich an der Oberfläche, kann das Holz in vielen Fällen durch eine fachgerechte Reinigung oder leichtes Anschleifen wieder aufgearbeitet werden. Ist das Holz jedoch bereits durch dauerhafte Feuchtigkeit, eine mangelhafte Lüftung oder zu hohe thermische Belastung strukturell beschädigt, reicht eine einfache Reinigung nicht mehr aus.
Genau darin liegt der Unterschied zwischen einer rechtzeitig durchgeführten Wartung und einer später notwendigen, umfangreichen Reparatur. Ein regelmäßiger Saunaservice bedeutet nicht, dass bei jeder Wartung zwangsläufig etwas ausgetauscht werden muss. Im Gegenteil: Eine gute Wartung erkennt die wenigen kleinen Warnzeichen frühzeitig, aus denen später ein größerer und teurer Schaden entstehen könnte.